Kann ein Paketierungstool IT-Prozesse optimieren?

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Kann ein Paketierungstool IT-Prozesse optimieren?

Beitragvon Hendrik_Ambrosius » 26. Okt 2010, 22:45

Für die meisten IT-Manager ist ein Paketierungstool nur ein winziges Rad im Gesamtkonstrukt der IT-Management-Tools und kann jederzeit ersetzt werden. Eher abwegig hört es sich an wenn man behauptet dass ein Paketierungstool Workflows revolutionieren und Prozesse optimieren kann.

Aber der Matrix42 Package Robot hat durchaus das Zeug dazu. Weil er keine Paketierungsvorkenntnisse voraussetzt, sehr einfach bedient und daher auch von völlig neuen "Paketierern" verwendet werden kann.

Einige Beispiele:

In großen Unternehmen ist es durchaus üblich, dass ein Anwender aus dem Fachbereich als Produktverantwortlicher für eine Software (z.B. CRM- oder CAD-Anwendungen) definiert wird. Er testet vorab neue Versionen und gibt sie dann bei der IT frei. Oft ist es so, dass er im Rahmen der Tests die neue Version selbst auf seinem System installiert. Daher stellt er auch der IT eine Installationsanleitung bereit anhand der die IT die Software für den Rollout paketiert. Mit dem Matrix42 Package Robot kann er diese Installation einmal ausführen und dabei automatisch protokollieren lassen, wie das Setup abläuft. Dies spart ihm die Erstellung der Installationsanweisungen und der IT die Paketierung. Es muss lediglich noch eine Qualitätssicherung und die Verteilung von der IT geleistet werden. Der ROI ist für solche Szenarien in der Regel nach drei bis vier Updates erreicht.

Ein weiteres Beispiel: Bei einigen Firmen die Softwareverteilung einsetzen haben wir festgestellt, dass 10-30% der Anwendungen nicht paketiert und stattdessen manuell installiert werden , weil sie nur auf einigen PCs notwendig sind und /oder die Paketierung sehr zeitaufwändig ist. Besonders wenn die Hersteller nicht viel Energie in eine automatisch ablaufende Installationsroutine investiert haben oder sich die Setups dynamisch zu Servern verbinden (z.B. für Online-Lizenzprüfungen), Passworteingaben erfordern, eine lokale Datenbank auf dem PC erstellen, usw. ist man mit konventioneller MSI-, Differenzverfahren- und Unattended-Paketierung schnell am Ende oder steckt enormen Aufwand in das Softwarepaket. Auch hier bietet der Matrix42 Package Robot echten messbaren Business-Mehrwert: Da wirklich jede Anwendung durch Aufzeichnung der Eingaben bei der Installation paketierbar ist werden die aufgezeigten Extremfälle mit überschaubarem Aufwand und damit zu akzeptablen Kosten paketierbar. Wenn man pro Problem-Paket ein bis zwei Tage für die konventionelle Paketierung ansetzt und eine Paketierung der Software mit dem Matrix42 Package Robot in ein bis zwei Stunden (inkl. Tests) machbar ist, erreicht man hier schon nach der Paketierung von deutlich weniger als 10-30% der Anwendungen einen ROI.

Interessant kann auch eine Kombination von Paketierungsoptionen sein: Wir hatten kürzlich einen Kunden der eine CTI-Integration zwischen Lotus Notes und der Telefonanlage schaffen wollte. Die Installation der CTI-Software war via MSI sehr einfach zu erledigen. Allerdings erforderte die Software eine individuelle Konfiguration pro Anwender. Da auch das Notes-Passwort während der Konfiguration eingegeben werden musste und die Konfigurationsdaten anschließend verschlüsselt in der Registierungsdatenbank des PCs gespeichert wurde war dieses Rollout eine echte Herausforderung. Gelöst wurde es schließlich durch ein gemischtes MSI/Package Robot Paket: Für alle Benutzer wird im Rahmen des Maschinenteils das MSI installiert. Bei dem nächsten Login eines Benutzers wird automatisch ein Matrix42 Package Robot Script gestartet , das das Konfigurationstool aus dem Systemtray startet, einen Hinweistext für den Anwender darstellt und ihn an die Stelle führt wo er sein Passwort eingeben muss. So konnte eine aufwändige manuelle Konfiguration durch einen IT-Mitarbeiter vor Ort zusammen mit dem Anwender vermieden werden. Der ROI war hier bereits nach einem Tag erreicht.

Der Matrix42 Package Robot ist sicherlich nicht das Allheilmittel für die Paketierung. Es besteht kein Grund wieso man ein sauberes MSI-Paket nicht mit einem MSI-Transformer und ein simples Tool das nur eine Handvoll Dateien und einige Registry Keys modifiziert per Differenzverfahren paketieren sollte. Aber wie so oft gilt hier auch die 80/20 Regel: Sparen Sie Zeit bei der Paketierung, indem Sie die 20% unsauberen und seltenen Pakete mit dem Matrix42 Package Robot bearbeiten oder gar an Fachbereiche außerhalb der IT oder IT-Kollegen mit geringerem Paketierungswissen abtreten.

Sie werden nicht nur Zeit und Geld sparen, sondern auch die Gewissheit haben , dass Sie jeden PC im Unternehmen jederzeit und von jedem wieder reinstallieren lassen können , wenn Probleme auftreten. Ohne dann feststellen zu müssen, dass genau diese eine Anwendung auf diesem PC von einem Kollegen installiert wurde und auch nur installiert werden kann, der ausgerechnet jetzt im Urlaub ist.

Und das ist ein echter Business-Mehrwert - gerade wenn es bei dieser einen Anwendung um eine Anwendung für den elektronischen Zahlungsverkehr geht.

Übrigens - hatte ich erwähnt dass der Matrix42 Package Robot nicht nur mit Matrix42 Empirum sondern mit jeder Softwareverteilungslösung funktioniert?
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Re: Kann ein Paketierungstool IT-Prozesse optimieren?

Beitragvon Theo_Gottwald » 30. Jul 2017, 21:03

Ein schöner Text.
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