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Reboot Intervall Meldung im Patchmanagement - Wie ändern ?

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LarsJasch_CC
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Reboot Intervall Meldung im Patchmanagement - Wie ändern ?

Beitrag von LarsJasch_CC » 11. Sep 2012, 16:19

Hallo M42er,

wir haben geplant Patchmanagement (v2) bei einem Kunden einzusetzen. Wir haben auch schon analysiert und recherchiert sowie mit DbugView gearbeitet um feststellen zu können wie Patches auf die Clients kommen (Scan & Install) 8)

Dennoch haben ich eine wichtige Frage zum Reboot. Wie kann man einstellen, das die Reboot Meldung nachdem die Patches installiert wurden, in einem bestimmten Intervall aufpoppt insofern diese weggeklickt /nicht rebootet wurde?

Wir haben als Test das Paket "Patchmanagement (v2) Install" täglich für eine bestimmte Zeit laufen. Ich weiß auf jeden Fall das ein RegKey mit Unterschlüsseln gesetzt wird "RebootPackagesPending" je nach dem wieviele Reboots aktuell ausstehend sind. Natürlich wird dem dem User ja nur die Meldung erneut angezeigt wenn Patches noch ausstehend sind und installiert werden insofern dies beim Scan zuvor festgestellt und in der Registry vermerkt wird.

Anbei ein Screenshot unserer Agent Settings zum Reboot Verhalten und der Rebootmeldung welche durch das Depot initiert wird.

http://postimage.org/image/ndgvqxkq3/

Vielen Dank im Voraus :-)

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Hendrik_Ambrosius
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Re: Reboot Intervall Meldung im Patchmanagement - Wie ändern

Beitrag von Hendrik_Ambrosius » 01. Okt 2012, 15:52

Das ist derzeit nicht einstellbar.
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LarsJasch_CC
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Re: Reboot Intervall Meldung im Patchmanagement - Wie ändern

Beitrag von LarsJasch_CC » 18. Okt 2012, 07:48

Hallo Herr Ambrosius,

vielen Dank für ihre Rückantwort :-) das hilft unserstmal weiter. Ich habe noch eine weitere Frage bezüglich des Reboots welcher durch das Patchmanagement durchgeführt wird. Das es ja leider aktuell in der 14.1 EMP Version der Fall ist werden nicht alle Patches in einem Rutsch installiert und es müssen reboots durch den Anwender durchgeführt werden.

Empirum schreibt ja nach der Patchinstallation einen RegKey unter "HKLM\Software\Matrix42\RebootPackagesPending".

Damit die Patchinstallation wieder anläuft darf ja kein Reboot mehr ausstehend sein. Wir haben versucht den einst durch die Patchinstallation angelegten Reboot Regkey weg zulöschen , allerdings läuft die Patchinstallation trotzdem nicht an :roll:

Daher nun meine Frage, wie prüft die Patchinstallation "PM2Client.exe" welche die "installing.inf" ausführt, ob ein Reboot gemacht worden ist oder nicht ?

Vielen Dank im Voraus für ihre Unterstützung :wink:

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tgrosch
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Re: Reboot Intervall Meldung im Patchmanagement - Wie ändern

Beitrag von tgrosch » 18. Okt 2012, 09:10

Hallo in die Runde,
LarsJasch_CC hat geschrieben:(...) Ich habe noch eine weitere Frage bezüglich des Reboots welcher durch das Patchmanagement durchgeführt wird. Das es ja leider aktuell in der 14.1 EMP Version der Fall ist werden nicht alle Patches in einem Rutsch installiert und es müssen reboots durch den Anwender durchgeführt werden. (...)
Das iegt m.E. nicht an Empirum sondern an den Abhängigkeiten und Wechselwirkungen der einzelnen Patche untereinander. Auch bei windowsupdate.microsoft.com werden nicht alle Updates in einem Durchlauf installiert.
LarsJasch_CC hat geschrieben:Damit die Patchinstallation wieder anläuft darf ja kein Reboot mehr ausstehend sein. Wir haben versucht den einst durch die Patchinstallation angelegten Reboot Regkey weg zulöschen , allerdings läuft die Patchinstallation trotzdem nicht an
Ohne Reboot würde ich auch keine weiteren Patche mehr installieren! Die Rebootaufforderung von Updates wird schon einen Grund haben. Aber egal. Ich gehe davon aus, dass dieser REG-Pfad nur beim Starten des Dienstes (nach einem Reboot von Windows) geprüft wird. Ihr könntet mal versuchen, den Agenten zu beenden und neu zu starten. Ich würde das aber keinesfalls machen!! :shock:
LarsJasch_CC hat geschrieben:Daher nun meine Frage, wie prüft die Patchinstallation "PM2Client.exe" welche die "installing.inf" ausführt, ob ein Reboot gemacht worden ist oder nicht ?
Bzgl. der installing.inf / scanning.inf mal eine Info aus eigener - leidvoller - Erfahrung: Wir haben vor ein paar Jahren auch mal aufgesplittet in Scan nach Patchbedarf und Installation. Dabei hatten wir nur Ärger. Wegen der oben beschriebenen Wechselwirkungen liefen viele Updates auf Error 1642 (= " Update ist obsolet"), in den meisten Fällen war es einfach so, dass er gescannt hat und merkte "ich brauche Patch 1 und 2". Dann hat er Update 2 installiert, dadurch wurde Update 1 überflüssig. Da aber kein neuer Scanlauf aktiv war, hat er (bis zum nächsten Scan) ständig versucht Update 1 zu installieren. Wir verwenden wieder nur die setup.inf (also Scan & Installation in einem Paket) und haben dadurch viele Probleme weniger.
Sicherlich mag es Umgebungen geben, wo die Trennung Vorteile hat. Aber man sollte das Verhalten vielleicht im Hinterkopf haben. Bei WinXP inkl. Office 2003 (was bei uns noch ausgerollt werden muss in speziellen Bereich) sind wir aktuell bei ca. 140 Updates. Da kann sich jeder vorstellen, wie viele Abhängigkeiten und Beziehungen zwischen den Updates vorhanden sind.

Das PatchManagement hat mich schon 5 Jahre meiner Rente gekostet... :cry:
Viele Grüße

Tobias
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Empirum Testsystem: v19 - 19.0.1 - Win 2012 R2 mit EPE 4.7.5 und UEM Agent 1906.1
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