Soo... ich habe des Rätsels Lösung
Nachdem ich die Setup.inf des "SUBDEPOT SERVICES"-Pakets mal genauer angeschaut habe, konnte ich die Stelle finden an der ich scheiterte...
Im "How-To" steht, daß man zur Installation der Subdepot-Services nur die 4 ersten Variablen unter "SUBDEPOT_SERVIICES" "füttern" muß. Das wären dann aber genau genommen nur: SERVERTYPE, SQLINSTANCE, SQLDATABASE und DATABASE_AUTHENTICATION.
Dabei sei zu bemerken, daß die Installation bei mir mit dieser Vorgabe immer auf die Nase gefallen ist, mit dem Hinweis, daß eine benötigte Variable nicht gefüllt sei...
Und der Hinweis stimmt, denn man benötigt genauer gesagt 2 weitere Variablen (DATABASE_SERVICEUSER und DATABASE_SERVICEPASSWORD), da er die hier angegebene Kennung als Credentials für die DB-Connection verwenden möchte...
Hat man diese Variablen korrect gefüllt, dann fällt der nächste Installations-Versuch wieder auf die Nase... nun aber mit der Meldung "Database-Login failed...Abort!"
Ein weiterer Blick in die Setup.inf zeigte mir den Aufruf des osql-Kommandos mit diversen Parametern zur ausführen eines mitgelieferten SQL-Scripts auf der Datenbank.
Vergleicht man den Aufruf, die Parameter und deren über die gesetzten Computervariablen übergebene Werte mit der Parameter-Beschreibung/Syntax des osql-Kommandos, dann fallen ein paar Dinge auf...
1. SQLINSTANCE ist als Variablenname etwas unglückklich gewählt, da man hier nur den Servernamen angeben muß und in den meisten Fällen (bei Verwendung der Default-Instance) gar keinen Instanznamen mitangeben soll...
und noch wichtiger:
2. SQLDATABASE: Hier hat sich ein kleiner Syntaxfehler eingeschlichen, denn der Aufruf in der Setup-Inf verwendet für die Angabe der Datenbank (Variable: SQLDATABASE) den Parameter -D
Dieser steht aber laut osql-Syntax für die Angabe des ODBC-DSN und für den Fall, daß nicht zufälligerweise eine funktionierende DSN eingerichtet wurde, die den gleichen Namen trägt, wie die Datenbank, landet der Setup-Versuch mit einem "Invalid Connection"-Fehler im Log ein weiteres Mal auf der Nase.
Lösung ist: Entweder den Aufruf in der Setup-Inf des Pakets von "-D" auf "-d" zu ändern (was der zutreffende Schalter für die Angabe der Zieldatenbank wäre) oder die ComputerVariable "SQLDATABASE" komplett leer zu lassen, falls der verwendete User (Credentials) die Empirum-DB sowieso als Default-DB eingestellt hat.
Ergebnis: Installation funktioniert...
Viele Grüße,
Markus