Patchmanagement: Testen von Patchen vor der Freigabe

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Marco
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Patchmanagement: Testen von Patchen vor der Freigabe

Beitrag von Marco » 06. Jan 2005, 09:29

Hallo,

wie testet Ihr Patche bevor ihr sie freigebt?
Habt ihr "Poweruser" benannt die die Patche 2 Wochen lang testen bevor Ihr sie freigebt oder testet ihr selber alle Applikationen, oder Testet ihr gar nicht?

Mit welcher Strategie habt ihr die besten Erfahrungen gemacht, womit seid ihr schonmal auf die "Nase" gefallen?

Hat ein freigegebener Patch schonmal euer System lahmgelegt oder lief bisher alles reibungslos und ich mach mir zuviele Gedanken?

Bin auf Antworten gespannt.

Gruß

Marco

Manuel_Di_Stefano
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Beitrag von Manuel_Di_Stefano » 07. Jan 2005, 02:37

Ich vom Standpunkt des Consultants aus kann nur schildern, wie es sämtliche meiner bisherigen 'PatchManagement-Kunden' handhaben: Entweder es gibt ein Lab mit Test-Clients, deren Test-Variable auf 1 gesetzt wird oder die Rechner der Empirum-Admins selbst bekommen die Variable verpasst, für den Fall dass Patches automatisch zum Testen freigegeben werden, was meist der Fall ist, selten werden Patches nur automatisch heruntergeladen und der Empirum-Admin wartet ein paar Tage, nach denen sich ja normalerweise herausstellt, daß ein Patch doch einen schwerwiegenden Fehler hatte, welcher dann von MS korrigiert wird. Ansonsten gibt es eigentlich keine Probleme mit Patchen, falls doch eine exotische Anwendung irgendwie in Mitleidenschaft gezogen wird, gibt es ja noch das 'Desaster Recovery' mit dem sich der Client in 1 bis 4 Stunden, je nach Geschwindigkeit, wieder 'hochziehen' läßt.
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Beitrag von Hendrik_Ambrosius » 07. Jan 2005, 14:41

Es könnte auch Sinn machen, bei einigen Endanwendern in den Abteilungen selbst PMTEST auf 1 zu setzen, da dort in der Regel andere Anwendungen laufen als in der IT-Abteilung. Sonst riskiert man unter Umständen den Totalausfall einer wichtigen Anwendung, die nur "Normal-"User brauchen.
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Beitrag von Manuel_Di_Stefano » 07. Jan 2005, 15:03

Bei dieser Vorgehensweise würde ich jedoch davon abraten, den PatchManagement-Dienst neue Patches automatisch zum Testen freigeben zu lassen, da sonst ein neuer Patch ohne jegliche vorherige Prüfung und ohne einen 'Die Zeit killt alle Bugs'-Puffer auf einer vielleicht produktionskritischen Maschine installiert wird; jedenfalls sollten diese produktiven Clients sorgfältig ausgewählt werde, von Abteilungsleitern rate ich dringend ab.
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Beitrag von NKurzweg » 02. Mär 2007, 08:17

Hi,

ich habe beim Testen von den Patches folgendes Problem,

Meine Einstellungen:
Im PM2 in der EmpConsole hab ich die Klasse "Patchmanagement" mit Include, Exclude und Test. In der DBUtil hab ich eingestellt AutoDownload der Patches in die Gruppe Patchmanagement_Test und dort dann 14 Tage Testzeit und danach automatische Freigabe nach Include (Patchmanagement).

Jetzt habe ich die Klasse Patchmanagement einem Rechner zugewiesen. Alle darin enthaltenen Patches werden auch ohne Probleme installiert. Danach habe ich die Klasse Test diesem Rechner noch hinzugefügt, Aktiviert und neu gestartet (Softwareinstallationen und Patches laufen vor Anmeldefenster). Jedoch installiert er mir diese neuen Patches nicht.

Unten habe ich gelesen das die Test-Variable auf 1 gesetzt werden muss??? Sind meine Einstellungen im PM2 richtig? Also mit Patchmanagement --> Include sind alle freigegebenen Patches und in Test die die ich auf bestimmte Rechner für Tests installieren will.

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Beitrag von Hendrik_Ambrosius » 02. Mär 2007, 09:48

Die Test-Variable wird nur für das alte PatchManagement v1 benötigt.
Das Vorgehen ist soweit richtig.
Stehen beide PatchManagement-Klassen korrekt in der INI-Variablendatei des PCs drin?

Beispiel:
PM2_CLASSES=Patch-Policy-Standard-Clients_Test,Patch-Policy-Standard-Clients
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