Live- und Testsystem auf einer SQL-Instanz

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jmaku
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Live- und Testsystem auf einer SQL-Instanz

Beitrag von jmaku » 08. Dez 2018, 20:47

Hallo,

Wir haben Matrix42 (Servicestore) verteilt installiert, also einen separaten SQL-Server. Das Testsystem läuft momentan in einem separierten Netz.
Jetzt würden wir gerne ein Testsystem für alle Anwender zugänglich machen - aber ohne eine weitere SQL-Lizenz zu kaufen. Allerdings wird das Testsystem meist aktueller sein als die Produktivinstallation.
Deshalb meine Frage: kriegen wir bei der Installation in einer SQL-Instanz Probleme? Außer den Staging-DBs kann man ja andere Namen beim Setup für die Datenbanken angeben. Nur ist die Frage: stört das dann das Live-System, wenn beide auf dieselbe Staging-DB zugreifen? Oder kann ich etwas modifizieren, damit beim Setup auch andere Staging-DB-Namen genommen werden?

Wenn jemand sachdienliche Hinweise hat: Danke im Voraus :D

Sven_Puth
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Re: Live- und Testsystem auf einer SQL-Instanz

Beitrag von Sven_Puth » 10. Dez 2018, 08:47

Was spricht denn gegen eine weitere Instanz?
Core- als auch Server-Lizenzierung erlauben doch beliebig viele Instanzen pro OS?
https://www.microsoft.com/de-de/Licensi ... aspx#tab=2
Für jede physische oder virtuelle Betriebssystemumgebung, in der SQL Server ausgeführt wird, muss dem Server eine Lizenz zugewiesen werden. Diese Serverlizenz berechtigt zur Ausführung beliebig vieler Instanzen innerhalb der lizenzierten Betriebssystemumgebung.
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jmaku
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Re: Live- und Testsystem auf einer SQL-Instanz

Beitrag von jmaku » 10. Dez 2018, 08:50

Dass unsere DB-Admins gerade einen neuen Cluster aufbauen und deshalb keine Zeit haben :( Ressourcen sind auf dem alten Cluster auch so eine Sache.

Ich hab mich nur gefragt, ob ich evtl. die Staging-Datenbanken anders benennen kann, wenn ich vor der Installation des Testsystems in der SPSref.config in einer ausgepackten Installationsdatei die Namen anpasse..

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FrankPree
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Re: Live- und Testsystem auf einer SQL-Instanz

Beitrag von FrankPree » 10. Dez 2018, 08:59

Servus,

Du wirst nicht mit den Staging Tables die Hauptschwierigkeiten bekommen, sondern mit den Workflows (M42Monitoring). Auch die M42InstanceStore ist in ein und der derselben Instanz nicht nutzbar. Man kann diese Datenbanken zwar umbenennen, aber intern scheint das irgendwo hart verdrahtet zu sein. Jedenfalls war das bis in die 8.x Zeiten nach eigener Erfahrung so. Ein gewisses Risiko stellen auch etwaige GDIEs dar.

Aus meiner Sicht ist es nicht möglich zwei Servicestore Installationen ohne Fehler und bei voller Funktionalität in einer Instanz zu betreiben. Daher würde ich Dir davon abraten. Insbesondere, wenn Du einen produktiven Servicestore betreiben musst. Das Risiko die produktiven Datenbanken negativ zu beeinflussen ist meines Erachtens zu hoch.

Viele Grüße
Frank
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jmaku
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Re: Live- und Testsystem auf einer SQL-Instanz

Beitrag von jmaku » 10. Dez 2018, 09:55

Echt jetzt? Warum kann man dann die Namen im Setup ändern? Das wäre ja ein fataler Fehler von Matrix42 wenn dann was nicht läuft... bzw. sich nicht in einer Config anpassen lässt.

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FrankPree
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Re: Live- und Testsystem auf einer SQL-Instanz

Beitrag von FrankPree » 10. Dez 2018, 10:23

Servus,

ja, bei früheren Versionen war das so. Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher ob ich es seinerzeit mit 8.x Versionen jemals versucht habe. Ob das von mir genannte Verhalten in den 9.x Versionen noch auftritt, kann ich also auch nicht beurteilen.

Meine Testumgebung betreibe ich jedenfalls in einer eigenen Instanz. Mir persönlich ist das Risiko einfach zu groß die Daten zu vermischen. Vor allem auch, weil die Testumgebung automatisch aus der produktiven Umgebung erstellt wird.

Viele Grüße
Frank
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jmaku
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Re: Live- und Testsystem auf einer SQL-Instanz

Beitrag von jmaku » 11. Dez 2018, 08:42

Schade, sah so logisch aus. Aber das Risiko fürs Produktivsystem ist doch etwas hoch...

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