OEM-Version von Windows Lizenzen und Update-Versionen

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SvenSuhl
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OEM-Version von Windows Lizenzen und Update-Versionen

Beitrag von SvenSuhl » 11. Mär 2019, 10:05

Ersteinmal ein allgemeines 'Moin, moin' an das Forum! Erster Beitrag ist dann auch gleich ein Verständnisproblem des Lizenz-Managements... :D

Folgende Situation:
Im Lizenzbestand habe ich sowohl OEM-Versionen für Windows Professional 7 als auch für Windows Professional 10 angegeben. In diesen OEM-Versionen sind die Beschränkungen passend auf die Rechner gesetzt, die entweder mit Win7 oder Win10 gekauft wurden. Die Anzahl des Lizenzen sind ebenfalls auf die Menge der Rechner angepasst.
Dann gibt es noch unsere Windows Professional 10 Updateversion. Wird auch korrekt mit der Windows Pro 7 OEM-Version verknüpft (Erweiterte Nutzung bei OEM-Version Win7 größer 0). Bei der Update-Version ist zur Zeit keine Beschränkung hinterlegt. Die Bedarfsmeldung kann an sich ja nur von Rechner kommen die für OEM Win7 zugelassen sind. Richtig?
Validierung aller Bestände steht auf OK. Bei den OEMs sind ein paar wenige ungültig, da die Rechner zur Zeit nicht Inventarisiert sind und somit in der Beschränkung nicht auftauchen.

Problem:
Die Windows 7 Installationen werden erkannt und die verwendete Nutzung wird dementsprechend angezeigt. Für die Windows 10 OEM geschieht dies nicht. Die Windows 10 Updateversion zeigt verwendete Nutzungen (50% der Verfügbaren). Softwareprodukt für Windows Professional 10 wird richtig erkannt, ebenso der Lizenzbestand im Softwareprodukt. Installationscomputer und Bedarfsmeldungen werden im Softwareprodukt ebenfalls in genügender Menge angezeigt (im Sidebar)

Habe anscheinend einen Knoten im Hirn und sehe den Wald vor lauter Bäumen nicht... jede Hilfe ist willkommen! :D

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Torsten Boch
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Re: OEM-Version von Windows Lizenzen und Update-Versionen

Beitrag von Torsten Boch » 12. Mär 2019, 09:49

Hallo auch :-)

Ohne das System zu sehen ist es etwas schwierig eine präzise Auskunft zu machen. Grundsätzlich aber sollte es von seiten der technischen Daten über die zugewiesenen Fingerprints für die jeweils installierte Windowsversion zu einem Lizenzbedarf kommen. Dieser wird über verfügbare Nutzungsrechte direkt oder per Downgrade mit einer Lizenz verknüpft und darüber berechtigt. Voraussetzung ist eine Übereinstimmung beim Lizenzpool sowie ein identisches LIzenzmodell.

Hilft das weiter?
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SvenSuhl
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Re: OEM-Version von Windows Lizenzen und Update-Versionen

Beitrag von SvenSuhl » 15. Mär 2019, 14:36

Danke erst einmal für die Antwort :) Beim Verstehen hilft diese auf jeden Fall weiter!

Konnte mir jetzt darüber helfen, dass ich die Beschränkungen der Win10 Upgrade Lizenz auf exakt die gleichen Rechner/Bedarfsträger einstelle, die ich auch bei der Win7 OEM Lizenz eingestellt hatte.

Musste dann noch einmal alle Entscheidungen in den Bedarfsmeldungen zurücknehmen und neu bestätigen. Dann ist er losgelaufen und hat die Konformitäten und Lizensierten soweit möglich rausgerechnet.

Da kann man sich schonmal leicht verrennen... :/

Muss jetzt für mich noch feststellen, ob ich es eher mag den Bestätigungsmodus auf automatisch für z.B. Betriebssysteme einzustellen.

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Torsten Boch
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Re: OEM-Version von Windows Lizenzen und Update-Versionen

Beitrag von Torsten Boch » 15. Mär 2019, 15:24

Im wesentlichen gibt es drei Beweggründe, den Bestätigungsmodus zu nutzen:

- Sie müssen bei neue Meldungen prüfen, welches von potenziell mehreren Lizenzmodellen genutzt werden soll (z.B. SQL Server)
- Sie wollen nicht autorisierte Installationen erkennen (über die Verknüpfung mit einem Softwareservice im Service Catalog)
- Sie wollen neue Bedarfe bei besonders teuren Lizenzen im Auge behalten

Darüber hinaus gibt es sicherlich noch andere Argumente. Das Prinzip ist jedoch, dass Sie Lizenzbedarfe vor der Einbuchung in die Bilanz zu sehen bekommen und ggfs. reagieren können.
Torsten Boch - Senior Product Manager @ Matrix42 AG

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