Steuern der Lizenzvergabe mit Lizenzpools

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LiMa_SE
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Steuern der Lizenzvergabe mit Lizenzpools

Beitrag von LiMa_SE » 14. Nov 2019, 17:37

Hallo,

Wir haben reguläre Microsoft Lizenzen und ACADEMIC Lizenzen. Die regulären dürfen von allen OUs verwendet werden und die ACADEMIC Lizenzen nur von ACADEMIC Bezugsberechtigten. Dies ist durch eine "virtuelle" Kostenstelle "ACADEMIC Bezugsberechtigt" be i den Geräten/Personen hinterlegt, so dass Lizenzbedarfe mit dieser Kostenstelle generiert werden. Weiterhin gibt es einen Lizenzpool "ACADEMIC", welcher die Kostenstelle "ACADEMIC Bezugsberechtigt", aber keine andere beinhaltet.

Jetzt verhält sich das Tool so, dass reguläre Lizenzen an "ACADEMIC Bezugsberechtigte" Lizenzbedarfe verwendet werden und "ACADEMIC" Lizenzen ungenutzt bleiben. Offenbar hält das Tool die beiden Lizenzpools für gleichwertig und bevorzugt keinen. Dies führt zu dem ungewünschten Zustand, dass reguläre Lizenzen zu wenig vorhanden sind und ACADEMIC Lizenzen nicht genutzt werden.

Ich hoffe, ich konnte die Situation einigermaßen nachvollziehbar darstellen. Bei Verständnisfragen, bitte fragen. ;-)

Wie kann ich es gewährleisten, dass "ACADEMIC Bezugsberechtigte" Lizenzbedarfe ausschließlich von ACADEMIC Lizenzen "versorgt" werden?

Danke vorab für jede Rückmeldung.

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Torsten Boch
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Re: Steuern der Lizenzvergabe mit Lizenzpools

Beitrag von Torsten Boch » 15. Nov 2019, 19:26

Hallo

Ihr Gedanke ging schon in die richtige Richtung. Allerdings bietet die Lizenzpool-Dimension "Kostenstelle" durch ihre flache Struktur wenig Abgrenzungsspielraum, so dass die Pools tatsächlich gleichwertig wirken.

Besser erscheint mir die Verwendung von Organisationseinheiten als Filter in den Lizenzpools. Dabei müsste jedoch darauf geachtet werden, dass die Lizenzpools für CORPORATE und ACADEMIC sich nicht überlappen, weil es ansonsten wieder zu inkorrekter Vergabe führen würde.

Beispiel, das funktionieren würde: Unter der Org.Unit "Global" die Units CORPORATE und ACADEMIC anlegen und darunter die jeweils zugehörigen Entitäten oder Abteilungen zuordnen. Die Pools könnte man dann entweder CORPORATE oder ACADEMIC zuweisen.

Nur als Anregung, da ich Ihre Organisationsstruktur nicht kenne.

Eine Alternative könnte auch sein, eigene Lizenzmodelle für die ACADEMIC Lizenzen zu nehmen (Kopien der eigentlichen Modelle anlegen und umbenennen) oder mit Restriktionen zu arbeiten (bei vielen Bedarfsträgern aber nicht praktikabel).

Hilft das weiter?
Torsten Boch - Senior Product Manager @ Matrix42 AG

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