Empirum Server virtualisieren (VMWARE)

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Thomas_
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Empirum Server virtualisieren (VMWARE)

Beitrag von Thomas_ » 23. Feb 2007, 15:05

Hallo,

meine IT-Kollegen sind gerade dabei unsere Windows 2003 Server zu virtualisieren. Als erstes soll "mein" Empirum-Server dran glauben, da dieser auf einem DELL-Server läuft der dann, zusammen mit einem anderen DELL-Server als VMWARE ESX-Server im Cluster laufen soll.
Der Empirum Server soll mit einem VMWARE Produkt, ich glaube es heisst "Virtual Center", in einen virtuellen Server umgewandelt werden.

Jetzt meine Frage:
Läuft Empirum Pro 2005 ohne Problem auf einem virtuellen Windows 2003 VMWARE PC (ESX-Server)? Hat jemand von Ihnen schon Erfahrungen damit?

Viele Grüße
Thomas Eckermann
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Beitrag von test.it » 23. Feb 2007, 21:52

Hallo Herr Eckermann,

die Tools zur Virtualisierung sind P2V oder VMware Converter und funktionieren eigentlich ganz gut (zumindest von P2V kann ich das persönlich behaupten).

Nach meinen Erfahrungen läuft Empirum Pro 2005 ohne Probleme auf einem ESX-Server. Sinnvoll ist die dedizierte Zuweisung einer Netzwerkkarte für Ihre Empirum VM bei hoher Netzlast. Also lieber noch den Server mit einer Netzwerkkarte erweitern. Alle anderen "Randbedingungen" wie Arbeitsspeicher und Plattenplatz sollten natürlich auch in ausreichendem Maße der VM zugewiesen sein.

Gruß
test.it

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Beitrag von Trickser » 24. Feb 2007, 11:54

Hallo,

ja ich kann auch behaupten, dass das Ganze problemlos funktioniert, mein Eindruck ist, dass die SQL-Performance in einer VM etwas leidet.

Ein Tip: Betreiben Sie den PXE möglichst im Kompatibilitätsmodus und setzen Sie die entsprechenden Optionen (z.B. 60/43) im DHCP. Dadurch muss der PXE-Service wesentlich weniger auf die Datenbank zugreifen und das entlastet die CPU merklich.

Gruss,

Michi.

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Beitrag von jbeimel » 01. Mär 2007, 13:44

Ein Tip: Betreiben Sie den PXE möglichst im Kompatibilitätsmodus und setzen Sie die entsprechenden Optionen (z.B. 60/43) im DHCP. Dadurch muss der PXE-Service wesentlich weniger auf die Datenbank zugreifen und das entlastet die CPU merklich.
Sorry, aber das ist m.E. einfach nicht richtig.
Kompatibilitätsmodus bedeutet, dass der PXE-Dienst und der DHCP-Server auf demm gleichen Server laufen können, die Anzahl der Datenbankzugriffe ist gleich.
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Beitrag von Trickser » 01. Mär 2007, 20:32

Naja das eine schliest das andere ja nicht aus ;-)

Meine Beobachtung ist, dass der PXE (im PXE only Modus) anscheinend jeden DHCP-Request (der bei ihm vorbeifliegt) zum anlass nimmt auf die DB zuzugreifen.

Im vorliegenden Fall (Netz mit ca. 1500 Clients) war im DebugViewer die Hölle los was den PXE angeht.

Die Umstellung auf den Kompatibilitätsmodus mit setzen der Optionen im DHCP (sonst absolut nichts geändert) - und Ruhe wars im DebugView -> ~ -90% und auch die CPU war wesentlich weniger belastet. Lediglich die Clients die gerade gebootet haben konnte man im DebugView noch sehen.

Meines Erachtens kann man die PXE-only Option nur in sehr gering segmentierten Netzen gebrauchen. Allein die Notwendigkeit zusätzliche IP-Helper auf den Switches zu konfigurieren steht doch in keinem Verhältnis dazu mal eben die 2 Optionen im DHCP einzutragen. Ausserdem kann Empirum so mit anderen PXE basierten Diensten inm Netz ko-existieren.

Dass man im Komp. modus den DHCP mit auf dem Empirumserver betreiben kann ist finde ich demgegenüber eher ein Nebeneffekt, dann brauch ich die Option 43 aber auch gar nicht erst setzen...

Gruss,

Michi.

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Beitrag von jbeimel » 02. Mär 2007, 13:02

Ok, jetzt stellt sich das Problem in einem etwas anderem Licht dar. Ich denke aber, dass obiger Ansatz trotzdem nur ein Workaround ist (der natürlich funktioniert). Die Problematik ist das Verhalten des PXE-Dienstes im Modus "PXE Only".
Ich möchte das Thema aber erstmal nicht hier weiter public erörtern, sondern Sie per PM kontaktieren.
Jens Beimel
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